Corona-Jahr und erste WM-Quali

Corona-Jahr und erste WM-Quali von Janek Fischer

Dieses Jahr begann, wie das Alte endete… Corona war immer noch Thema Nr. 1! Allerdings gab es aus meiner Sicht mehr Positives, als Negatives. Aber alles der Reihe nach. Ich möchte bevor ich mit dem Jahr 2021 starte, noch kurz das vergangene Jahr in 2-3 Sätzen beschreiben. 

Mein erstes Jahr bei Kona Endurance, mein erstes Jahr mit Flo, mein erstes Jahr im „richtigen“ Triathlon-Training. Trainieren wie ein Profi? An ein paar Tagen habe ich mich sicher so gefühlt! Vor allem dann, wenn es richtig gut lief und lange Tage perfekt abgespult werden konnten. Perfekt lief auch der 20. Dezember 2020, obwohl ich alleine mit mir und meiner Uhr war, konnte ich eine neue persönliche Bestleistung über die 10km Strecke erreichen. Unter 35 Minuten! Als ich mit Kona Endurance begonnen hatte, reine Utopie und unvorstellbar für mich. 

Schnell habe ich aber auch festgestellt, dass es nicht so ist, wie es immer bei den Profis scheint. Die wenigstens sprechen über ihre „no head days“ – aber auch diese gibt es. Bei den Profis, bei Euch, bei mir… Ich erinnere mich an eine Einheit im Winter, 2h easy Rad auf dem Plan, draußen -10°C dementsprechend Rolle, indoor, keine Intervalle. Einfach 2h locker auf dem Rad. Musik? Keine Lust. Film? Serie? Keine Lust. Podcast? Keine Lust. Ich habe mich dann wohl mit allem anderen abgelenkt, was ging… Zwischen allen Medien hin und her gewechselt. An solchen Tagen ist es Arbeit, Training abspulen und weiter. An solche Tage wird man sich immer erinnern, wenn es mal nicht so läuft. Aber hey, an diesem Tag im Winter… da habe ich es mental auch geschafft. Versuch dich reinzuarbeiten, dann geht es. Solange es nicht zur Qual wird – durchziehen. Die mentale Stärke bleibt!

Umzug und Wintertraining

Anfang 2021 stand für mich und meine Freundin erst mal ein Umzug an. Die neue Wahlheimat Gelnhausen; weniger Schnee, mehr Möglichkeiten, endlich ein Triathlon Verein vor Ort, was gleichzeitig geregeltes Schwimmtraining bedeuten sollte… Wäre da nicht Corona gewesen. Also musste ich mich, wie ihr alle – hoffentlich! 😉 -, dem Zugseil verschreiben. 3-4 Mal die Woche, Woche für Woche, Einheit für Einheit. Ich habe es, so gut es ging, durchgezogen. Ich hatte die ganze Zeit das Ziel: „The Championship“ in Samorin vor Augen. Der zu diesem Zeitpunkt für Mai datiert war. Daher war die Motivation für das Trockenschwimmen irgendwie immer präsent. Als aber recht schnell klar war, dass dieser Wettkampf wieder nicht stattfinden kann, war die Motivation für das Zugseil erst mal begrenzt. Allerdings wusste ich, dass das Schwimmen meine größte „Baustelle“ ist und ich, zumindest muskulär, schon für das „richtige“ Schwimmtraining gerüstet sein muss. 

 Das Training gestaltete sich wieder mehr zum Grundlagen Training. Der Wettkampf in Samorin wurde für den29. August 2021 festgelegt.

Über den Winter bin ich mit vielen langen Läufen, einigen Langlauf-Einheiten mit meinen Brüdern, sowie den geliebten VO2 Max Einheiten gut gekommen. Die neue Heimat gab außerdem die Gelegenheit, viele neue Strecken und Wege zu finden, was die langen Läufe fast nie langweilig werden ließ. 

Rückschritt ist nicht gleich Rückschritt – optimierte Leistungsdiagnostik

Leistungsdiagnostiken sind immer schön, wenn man Fortschritte macht. Nicht so schön, wenn man vermeintlich Rückschritte macht. So ging es mir. Kona Endurance bietet in Zusammenarbeit mit Pro Athletes aus Köln eine Lesitungsdiagnostik @home an. Die letzte Leistungsdiagnostik erfolgte im Dezember, FTP Test, alles super! Sprung von 20-30 Watt im Vergleich zur ersten. Geil! 

Allerdings war die Leistungsdiagnostik im März 21 nicht so zufriedenstellend, wie ich es mir erhofft hatte. Ich muss zugeben, ich bin danach echt etwas nervös geworden. Ergebnis der Auswertung, 20 Watt weniger als im Dezember. Wieso? Ich dachte, ich habe doch gut trainiert! Vielleicht hatte ich keine guten Tage oder die Auswertung war einfach besser, als beim ersten Test. Letzteres sollte sich später im Training bestätigen. Wir hatten also meine neue Schwelle festgelegt und bis heute so beibehalten. Flo, wie man ihn kennt, wusste genau was zu tun ist. Beruhigen, weitermachen, keine Panik. Wer immer über seinen Verhältnissen trainiert, wird früher oder später nicht weiterkommen. Es hat gedauert, aber ich habe verstanden, worum es geht. Falls Ihr also in dieselbe Situation kommt, entspannt euch und macht weiter! Die Werte werden steigen, seid geduldig mit euch und eurem Körper, die Anpassung wird kommen. Keine Sorge! Wie sich später rausgestellt hat, haben wir genau im richtigen Bereich trainiert ☺

Endlich wieder schwimmen!

Juni 2021, die Schwimmbäder in einigen Bundesländern öffneten wieder, Hessen hing etwas nach. Endlich darf man im Verein wieder Schwimmtraining betreiben. Die Anmeldung erfolgte und ab der ersten Einheit wurde ich in der Gruppe herzlich aufgenommen und konnte 3x in der Woche mit ihnen zusammen trainieren. Auch der Regelbetrieb in den Bädern öffnet wieder und ich konnte 1-2x wöchentlich zusätzlich trainieren. 

Wettkampfsaison startet

 Wir hatten endlich wieder Wettkämpfe! Wer hätte das gedacht? ☺ Der erste und einzige Wettkampf zur Vorbereitung auf Samorin war der City Triathlon in Frankfurt am 01. August – Olympische Distanz. Was brauchten wir noch alles für einen Triathlon? Die Liste wurde immer länger und am Ende hatte ich tatsächlich an alles gedacht! Was für ein Glück. Was für ein Glück war auch das Rennen. Endlich wieder Raceweek! Endlich wieder Raceday! Endlich wieder Finishline Momente. Ich hatte es echt vermisst. Die Nervosität in der Rennwoche, die Anspannung am Renntag. Das hatte unsagbar gefehlt und ich hatte richtig Bock zu racen! Rad abgeben, kurzes Warm up in den Laufschuhen, anziehen, Beutel abgeben, kurz ins Wasser, warm! Neo-Verbot war nicht überraschend bei der Wärme der letzten Tage… Überraschend war allerdings, dass es 100 „Top-Schwimmer“ gab, wer die ausgewählt hat, ist mir bis heute ein Rätsel. Alle anderen Athleten wurden in 4er Gruppen in Abständen von 5 Sekunden ins Wasser gelassen, was einen entspannten Start versprach. Dem war auch so, allerdings wurde es trotzdem extrem voll. Verstanden hatte ich es nicht, ich reihte mich nicht ganz vorne ein, weil ich sicher nicht einer der Top Schwimmer war. Nachdem ich dann im Rennen im Zick-Zack an einigen „Top-Schwimmern“ vorbeimusste, waren die 1500m erledigt. Ohne Neo für mich eine solide Zeit von gut 25 Minuten. Die erste Radrunde war sehr entspannt, da ich nur ein paar wenige Athleten vor mir hatte. Flacher Kurs, ein paar Brücken, das war´s. Auf der 2. Radrunde wurde es dann recht voll und ich musste an großen Gruppen vorbei. Nach 1:02 h und einem Schnitt von 42,5 km/h ging es auf die abschließenden 10km. Hier konnte ich meine 10km Zeit vom Dezember, sowie meine Form bestätigen. Nach einer Gesamtzeit von 2:09h, Platz 12 Overall und 3. in meiner Altersklasse kam ich mega happy ins Ziel. 

„The Chamionship“ bei der Challenge Samorin

Meine erste große Reise für einen Triathlon stand an. 900 km einfache Fahrtstrecke. 5 Tage haben wir im Gesamten eingeplant. So ging es über Prag weiter nach Bratislava. Bratislava liegt ca. 35 Minuten von Samorin entfernt. Wenn ihr mich heute fragt, auf jeden Fall zu weit weg vom Geschehen um so richtig entspannt anzukommen. Wir kamen also freitags an, checkten im Hotel und dann ging es Richtung Samorin. Da auch der Collins Cup an diesem Wochenende seine Premiere feierte, war an der X-Bionic Anlage richtig viel los. Jan Frodeno, Patrick Lange, Sebi Kienle, Frederic Funk, Anne Haug, uvm.. Allen sind wir immer mal wieder über den Weg gelaufen. Es war eine richtig geile Atmosphäre. Alles wirkte perfekt organisiert und Alle schienen sehr entspannt. Den Tag hatten wir also auch an der Anlage verbracht, dort die letzten Einheiten erledigt und abends mit den Profis gegessen. Hier sieht man wieder, wie geil Triathlon ist! 

Samstags stand dann der Collins Cup an, den wir uns natürlich hautnah angeschauten. 

 Sonntag. Raceday! Endlich wieder Mitteldistanz. Das zweite Rennen und der Höhepunkt des Jahres stand an. Nach einigen Verschiebungen war der Tag nun endlich da. Es ging (wie immer) mit dem Schwimmen los. 17 Grad kaltes Wasser. Ich hatte, mit ungefähr 5 weiteren Athleten, glücklicherweise die Chance, mich für 2 Minuten an die Kälte zu gewöhnen. Das war sehr viel Wert, denn einige Athleten mussten sofort nach dem Sprung ist Wasser zurückschwimmen und sich erst mal sammeln. Sammeln musste ich mich auch… Nach dem Sprung ins Wasser hatte ich meinen Chip halb verloren, irgendwie ist es mir gelungen ihn noch zu retten und im Neo unterzubringen. Schockmoment. Das Schwimmen dann war alles andere als angenehm; Wellen, Wind und Strömung haben mich keinen Rhythmus finden lassen. Nach knapp 35 Minuten kam ich aus dem Wasser und rauf aufs Rad, ab auf die Autobahn. Es wurden 80 Kilometer auf einer nagelneuen Autobahn gefahren. Die 5km bis dorthin waren dafür das genaue Gegenteil. Auf schlechten Straßen es quer durch die Stadt. Auf der Autobahn wurden 4 Schleifen gefahren; 10 km Rückenwind, 20 km Gegenwind, 20km Rückenwind, 20 Gegenwind, 10 km Rückenwind. Alles flach. Alles Aero. Alles ohne Verpflegung. Warum? Weil ich mir keine 3 Sekunden Zeit genommen habe, um die Flaschen zu greifen… Das sollte sich rächen. Die Verpflegung am Rad konnte ich zumindest dann so aufteilen, dass ich auf den letzten 10 km nicht komplett verdurstet bin. Danach runter vom Rad, rein in Laufschuhe und ab auf die Pferderennbahn. Langsam anlaufen war der Plan. Zu hektisch die Realität. Das hatte sich bei km 3 das erste Mal bemerkbar gemacht. Gehpausen. Seitenstechen. Krämpfe. Das war´s jetzt, dachte ich. Okay, du musst weitermachen. Also versuchte ich den Schmerz weg zu drücken und weiter zu laufen. Was mir bis km 6 halbwegs gelungen war. Danach folgten 2 km, in denen ich mehr gegangen, als gelaufen bin. Atmen und weitermachen, Tief atmen, dann geht’s schon. Wahrscheinlich waren hierfür auch ein wenig die Dehydration und die fehlende Flüssigkeit auf dem Rad verantwortlich. Daraus habe ich auf jeden Fall viel gelernt. Als ich dann noch an meinem Support Team vorbeikam, und ich die Anfeuerungen hörte, wusste ich, hier kann heute auf keinen Fall Schluss sein. Reiß dich zusammen und weiter. Geht schon noch! Der Kopf hat auf jeden Fall gewonnen und so konnte ich die letzten 10 km einigermaßen solide durchlaufen. Am Ende hatte ich eine Gesamtzeit von 4:19 h, Platz 29 Overall und den 8. Platz meiner AK erreicht. Damit habe ich meine eigene MD-Bestmarke um 1:20 h verbessert. Fazit des Rennens: Viel über mich, das Rennen und die Verpflegung gelernt. On to the next! ☺ 

Ironman 70.3 Luxenburg – St. George Baby!

Wer hätte gedacht, dass ich mich nach guten 1,5 Jahren im geregelten Training schon für eine Weltmeisterschaft qualifizieren kann? Ich sicher nicht. Dementsprechend groß war meine Freude über den 2. Platz in meiner Altersklasse beim Ironman 70.3 in Luxenburg, was Platz 5 Overall und 2. bester Deutscher bedeutete. Was für ein Tag!! 

Dabei war die Rennwoche diesmal alles andere als einfach. Ab Mittwochabend begann es nämlich in meinem Körper überhaupt nicht Rund zu laufen. Ich hatte mir eine nicht zu unterschätzende Erkältung eingefangen… Was bedeutete das? Rennabsage? Verschiebung? Versuchen irgendwie durchzukommen und eine Herzmuskelentzündung riskieren? Mit der Erkältung kam auch dieser Stress noch hinzu und die Unsicherheit, was ich machen sollte. Am Donnerstag dann, wie immer vor dem Rennen, der Race Call mit Flo. Ihm war sofort klar, dass ich mich nicht so anhöre, wie sonst. Der Plan nun, alles komplett runterfahren und dem Körper RUHE geben. Wir haben besprochen, komplett auf mein Körpergefühl zu vertrauen und am Renntag zu entscheiden, ob ich starte. So ging es für mich durch zwei sehr unsichere Tage und ungefähr 100 Liter Tee. Am Freitag morgen habe ich mich dann schon wieder viel besser gefühlt. Die Nacht habe ich zwar so gut wie gar nicht geschlafen, aber das konnte ich tagsüber, nach dem Check-in und einer kleinen Vorbelastung auf dem Rad, nachholen. Abends wie immer Nudeln und Pizza, die dann auch endlich wieder geschmeckt hat.

Am Rennmorgen selbst, wie der Tag zuvor auch, ging es mir immer besser. Die Nacht war zwar unruhig, aber ich habe mich fit genug gefühlt, um an den Start zu gehen. Allerdings hielt ich mir immer die Option offen, sofort auszusteigen! Was mir und meiner Erkältung an diesem Tag in die Karten gespielt hat, war auch, dass das Schwimmen komplett abgesagt wurde. Ob ich gestartet wäre, wenn das stattgefunden hätte… Ich weiß es nicht. 

Racestart. Alle 5 Sekunden wurde ein Athlet auf die Strecke gelassen, ich war glücklicherweise in der ersten Startgruppe und habe so vom ganzen Trouble hinter mir nur wenig mitbekommen. Darum war ich sehr froh, denn als es nach 25 km zum Wendepunkt an der Mosel kam, sah ich wieder die Gruppenrider… Ob es Ironman irgendwann mal ernst nimmt, mit der 20 Meter Regel? Man kann es nur hoffen. Vor mir sah ich auch immer wieder ein paar Athleten, die viel zu dicht zusammen gefahren sind. Was sich dann auch bestätigen sollte, als zwei dieser Athleten in der ersten Penatly Box standen. Es ging nach ca. 40 km in die malerischen Weinberge an der Mosel. Die Stimmung auf der Strecke war gigantisch, vor allem in Frankreich. „Allez“ „Allez“ „Allez“. In jedem noch so kleinen Dorf. Da hatte man sich ein bisschen wie bei der Tour gefühlt ☺ 

 Immer wieder kamen auch Ansagen von den französischen Fans mit Zeiten zur Spitzengruppe. Nach 60 km habe ich dann mal auf meinem Garmin rumgedrückt und eine NP von über 280 Watt gelesen. Ups. Eigentlich wollten wir Richtung 250 Watt fahren. Allerdings war ich dieses Mal wenig nach Watt, sondern mehr nach Gefühl, gerade an den Anstiegen, gefahren. Das zahlte sich aus und mein Körpergefühl ließ mich nicht im Stich. Ich war nie komplett am Limit, weshalb ich mir einen guten Lauf ausmalte. Über viele bergauf- und bergab Passagen kamen wir dann über ein paar flache letzte Kilometer zurück zur Wechselzone. 

Rein in die Wechselzone, umgezogen wurde sich direkt am Rad. Raus auf die Laufstrecke. Jetzt erst mal sammeln, locker starten, Rhythmus finden. Die ersten 4 km waren sehr einsam. Es ging auf einem Radweg ca. 4 km von der Wechselzone bis in die Stadt Remich. Dort wurden weitere 2,5 Runden gelaufen. Aus Samorin habe ich gelernt, nicht zu schnell anzulaufen, was bei mir sofort zum Verkrampfen des Zwerchfells sorgen würde. Also bin ich die ersten 4 km erstmal in einem 4er Schnitt angelaufen. Die Lunge fühlte sich gut an, von der Erkältung war so gut wie nichts mehr zu spüren. Was ein Glück. Ich konnte befreit auflaufen und langsam mein Tempo steigern. Die Stimmung an der Laufstrecke war überragend. Es hat richtig Spaß gemacht, dort zu laufen! Von meiner Support Crew bekam ich außerdem immer wieder Zwischenstände und Zeiten zugerufen. Anfangs war ich irgendwo auf Platz 4 in meiner AK. Dann steigerte ich mich langsam und konnte Plätze gut machen. 8 Sekunden auf Platz 3. 40 Sekunden auf Platz 2 hatte ich aufgeschnappt. Ich wusste außerdem, wer aus meiner AK vor mir war, denn er hatte mich einmal überholt und dann haben wir uns nochmal an der Verpflegung gesehen. 

Sein Tempo konnte ich aber bis zu diesem Zeitpunkt nicht mitgehen. Kilometer 15: „Platz 3 und 50 Sekunden auf Platz 2. Come on!!!!“ Riefen sie mir zu. Den 2. Platzierten hatte ich jetzt komplett aus den Augen verloren. 

 Kilometer 20: „Platz 3 und 1 Sekunde auf 2!!!“ Ein geiles Gefühl, komisch war nur, dass ich ihn immer noch nicht gesehen habe. Was aber daran lag, dass er vor mir gestartet ist. Noch gut einen Kilometer, jetzt war ich am Limit, habe mich aber trotzdem so gepusht, dass ich am Ende mit über 40 Sekunden auf Platz 2 und einem Sprint finish ins Ziel kam. Komplett erschöpft lag ich erstmal 2 Minuten auf dem Boden, bis ich realisiert habe, was gerade passiert ist. Meine Freundin, meine Brüder und den Rest der Family habe ich erst gar nicht wahrgenommen. Als ich aufgestanden bin, habe ich dann gehört: „Platz 2 in deiner AK und 5. Overall! Du Maschine!“ „Das ist die WM-Quali!! JAAAAAAA!!!“ 

Ein absolut geiles Gefühl. Ich habe hinten raus alles gegeben, was ich noch im Tank hatte und wurde belohnt. Was für ein Gefühl. Was für ein Tag! Leider gab es in diesem Jahr keine Award Ceremony, den Award musste ich mir in einer alten Schule abholen. Zur Belohnung gab es abends Pizza und ein Bier. ☺ 

Damit verabschiede ich mich hoch motiviert in die OFF-Season – On to the next!

Bis bald

Janek